Mittwoch, 8. Juni 2016
Fest zum Weltflüchtlingstag in Oberwart
Der Diakonie Flüchtlingsdienst lädt zum Fest anlässlich des Weltflüchtlingstags heuer nach Oberwart ein.
Wir feiern 5 Jahre MOBEB, 3 Jahre Haus der Jugend, 1 Jahr LARES sowie 1 Jahr Diakonie Forum Oberwart!
Gemeinsam mit Flüchtlingen welche im Burgenland eine neue Heimat gefunden haben möchten wir euch alle recht herzlich einladen
Datum: Freitag, 17.06.2016
Ort: Diakonie Forum Oberwart | Wiener Straße 1 | 7400 Oberwart
Uhrzeit: ab 11:00 Uhr
Es gibt: Kostproben aus den Herkunftsländern der Flüchtlinge - Tanzworkshops - Kreativcorner - Weltmusik - Infostände und vieles mehr.
Dienstag, 7. Juni 2016
Dokumentarfilm „My Escape / Meine Flucht“ im Diesel-Kino Oberwart
Der Dokumentarfilm „My Escape / Meine Flucht“ ist eine Montage aus (Handy-)Videos von Flüchtlingen, die ihre lebensgefährliche Flucht nach Deutschland selbst kommentieren.
Hunderttausende von Menschen fliehen nach Deutschland. Hinter ihnen liegen Bürgerkrieg und Verfolgung. Auf der Suche nach Sicherheit begeben sie sich auf eine lebensgefährliche Reise. Für viele dieser Flüchtlinge ist das Mobiltelefon ein unverzichtbares Mittel zur Organisation ihrer Flucht, zur Kommunikation mit anderen, die schon unterwegs sind oder denen, die zurückbleiben mussten. Das Handy leistet Fluchthilfe und ist Mittel zum Überleben.
Doch darüber hinaus ermöglicht es den Menschen, Bilder aus der Heimat festzuhalten und ihre riskante Route zu dokumentieren – und all das ins Netz zu stellen. Im Handy gespeichert sind Erinnerungen an das Zurückgelassene und Szenen der Fluchtstationen. Über die sozialen Netzwerke werden diese Videos geteilt.
Im Netz kursieren zahllose Clips, - gedreht nicht aus sicherem Abstand, sondern aus unmittelbarer Nähe. Der Dokumentarfilm „My Escape / Meine Flucht“ hat solche Fluchtgeschichten gesammelt: Immer wieder geht es um die Ausweglosigkeit in der Heimat, den Abschied, die gefährlichen Zwischenstationen auf der Flucht, die ersehnte Ankunft in Deutschland und schließlich die ersten Eindrücke hier.
Der Film #MyEscape wird am 23. Juni um 19:30 Uhr im Dieselkino Oberwart öffentlich bei freiem Eintritt gezeigt werden. Im Anschluss ist eine Diskussion bzw. Fragerunde möglich, eine Moderation wird es jedoch nicht geben. Es werden Flüchtlinge vor Ort sein um Fragen zu beantworten, falls diese auftauchen.
Als Einleitung wird Hamed Abboud ein paar Zeilen aus einem Gedicht vorlesen, das er selbst verfasst hat, dann startet der Film, Dauer 1:30 H.
Kommentare:
WDR.DOK >>
Deutsche Welle >>
Süddeutsche Zeitung >>
Der Film #MyEscape auf Youtube >>
Hunderttausende von Menschen fliehen nach Deutschland. Hinter ihnen liegen Bürgerkrieg und Verfolgung. Auf der Suche nach Sicherheit begeben sie sich auf eine lebensgefährliche Reise. Für viele dieser Flüchtlinge ist das Mobiltelefon ein unverzichtbares Mittel zur Organisation ihrer Flucht, zur Kommunikation mit anderen, die schon unterwegs sind oder denen, die zurückbleiben mussten. Das Handy leistet Fluchthilfe und ist Mittel zum Überleben.
Doch darüber hinaus ermöglicht es den Menschen, Bilder aus der Heimat festzuhalten und ihre riskante Route zu dokumentieren – und all das ins Netz zu stellen. Im Handy gespeichert sind Erinnerungen an das Zurückgelassene und Szenen der Fluchtstationen. Über die sozialen Netzwerke werden diese Videos geteilt.
Im Netz kursieren zahllose Clips, - gedreht nicht aus sicherem Abstand, sondern aus unmittelbarer Nähe. Der Dokumentarfilm „My Escape / Meine Flucht“ hat solche Fluchtgeschichten gesammelt: Immer wieder geht es um die Ausweglosigkeit in der Heimat, den Abschied, die gefährlichen Zwischenstationen auf der Flucht, die ersehnte Ankunft in Deutschland und schließlich die ersten Eindrücke hier.
Der Film #MyEscape wird am 23. Juni um 19:30 Uhr im Dieselkino Oberwart öffentlich bei freiem Eintritt gezeigt werden. Im Anschluss ist eine Diskussion bzw. Fragerunde möglich, eine Moderation wird es jedoch nicht geben. Es werden Flüchtlinge vor Ort sein um Fragen zu beantworten, falls diese auftauchen.
Als Einleitung wird Hamed Abboud ein paar Zeilen aus einem Gedicht vorlesen, das er selbst verfasst hat, dann startet der Film, Dauer 1:30 H.
Kommentare:
WDR.DOK >>
Deutsche Welle >>
Süddeutsche Zeitung >>
Der Film #MyEscape auf Youtube >>
Sonntag, 5. Juni 2016
Asylwerber luden zum Grillfest ein
Sie wollten ihr einjähriges Jubiläum feiern – die Asylwerber, die nun schon seit fast einem Jahr in Oberschützen leben. Ganz ist das Jahr noch nicht voll, aber ab 6.6. ist Ramadan, da darf nicht mehr gefeiert werden. Also luden die Burschen ihre DeutschlehrerInnen, FreundInnen und NachbarInnen am 4.6. zum Jubiläumsfest.
Gegrillt wurde im Garten, das Essen gab es dann im Aufenthaltsraum, den sie mit Luftballons geschmückt hatten. Der Hausherr, Dan, erwies sich als echter Grillprofi, die Burschen hatten pakistanische Gerichte – Huhn mit Okra und einen pikanten Lammeintopf – zubereitet. Dazu gab es selbstgemachtes Brot.
Es war köstlich und ein wunderbares Fest ruft nach Wiederholung – nach dem Ramadan!
Weitere Fotos vom Grillfest:
Facebook von Zuhair
Facebook von Iqtidar
Freitag, 3. Juni 2016
Darf man auf dem Balkon Wäsche trocknen?
Neues Gesetz?
Haben Sie gewusst, dass Sie Ihre Wäsche weder auf dem Balkon noch vor dem Haus aufhängen dürfen? Sie müssen die gewaschenen, wohlriechenden Teile so platzieren, dass sie von Nachbarn oder Passanten nicht gesehen werden können.
Wer das sagt?
Das steht im österreichischen Gesetz.
In welchem?
Das weiß ich auch nicht, ich habe versucht diese Information zu googeln, wurde aber nicht fündig. Ich nehme an, dass es so ein unsinniges Gesetz in Österreich auch gar nicht gibt.
Woher stammt dann der Unsinn?
Aus dem Integrationskurs, den anerkannte Flüchtling absolvieren müssen. Den Ärmsten wird das als österreichisches Gesetz verkauft. Hoffentlich glauben sie es nicht!
Weiterbildung:
(Wäschetrocknen-Verbote sucht man vergeblich...)
"Und wen die im Garten des Nachbarn stets in Sichtweite zum Trocknen aufgehängte Wäsche stört, der muss warten, bis sie wieder abgenommen wird; rechtlich betrachtet lässt sich dagegen nichts einwenden."
Konsument.at (S. 163)
Gerichtsurteil zu "Wäschetrocknen auf dem Balkon":
Auch wenn in der Hausordnung vorgesehen ist, daß die Mieter die Wäsche im Trockenraum zu trocknen haben, so bedeutet das nicht, daß es den Mietern auch untersagt wäre, auf dem Balkon der Wohnung Wäsche zu trocknen. AG Herne-Wanne, Urteil vom 28. Juli 2000, Az: 3 C 193/00
Mietrechtlexikon.de
Ästhetische Immissionen
Immobilien-Fachwissen
Zivilrechtliche Aspekte des Nachbarschaftsrechts als PDF
Der Nachbar im Zivilrecht als PDF
Säuberungsaktion im Zentrum von Oberschützen
11 Asylwerber, „bewaffnet“ mit Handschuhen und Müllsäcken, schwärmten gemeinsam mit Ingrid Taucher aus, um die Straßen und Grünanlagen des Zentrums vom Müll zu befreien. Plastikflaschen, Schokoladenpapier, Zigarettenstummel, Kaffeebecher, Papierteller, Zeitungen, Hundstrümmerl und was sich sonst noch alles im Gras oder am Straßenrand fand, wurde eingesammelt. Und zwar gratis – als kleines Dankeschön. Die Säcke wurden bei der Gemeinde abgestellt, und von den Gemeindearbeitern weggebracht – ihnen an dieser Stelle ein herzliches Danke für die Bereitschaft, immer wieder zu helfen.
Und wenn sich jetzt schon wieder Müll unter Hecken oder in Parkanlagen befindet, dann liegt es nicht daran, dass die Burschen schlampig gearbeitet haben, sondern an der Tatsache, dass der Abfall vieler SchülerInnen aber auch mancher Erwachsenen den Weg in die Mülleimer nicht findet.
Donnerstag, 2. Juni 2016
Projekt der drei großen Religionen für friedliches Zusammenleben in Deutschland
Neues Projekt fördert interreligiöse Initiativen für Flüchtlinge
Damit aus Fremden Freunde werden
Gemeinsam werden sie sich für Flüchtlinge einsetzen. Menschen verschiedener Religionen wollen sich bei diesem Engagement begegnen und Berührungsängste abbauen. Am Dienstag ist das interreligiösen Förderprojekt gestartet.
Ein breites Bündnis von Christen, Juden und Muslimen in Deutschland hat ein gemeinsames Förderprojekt für Flüchtlingshilfe gestartet. Bewerben können sich interreligiöse Initiativen, bei denen ein Träger muslimisch sein soll, wie das Bündnis am Dienstagabend beim Auftakt in Berlin erklärte. Ihm gehören die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und der Zentralrat der Juden sowie der Zentralrat der Muslime, die Türkisch-Islamische Union, der Verband der Islamischen Kulturzentren und der Islamrat an.
Das Förderprojekt heißt: "Damit aus Fremden Freunde werden". Es findet im Rahmen einer bereits bestehenden Kooperation unter dem Titel "Weißt du, wer ich bin?" statt. Dabei unterstützten die Trägerorganisationen zwischen 2004 und 2011 mehr als 100 lokale Initiativen eines interreligiösen Dialogs. Das Bundesinnenministerium fördert die auf Flüchtlingshilfe ausgerichtete Neuauflage mit insgesamt einer halben Million Euro.
Weiterlesen auf Domradio.de vom 1.6.2016
„Weißt du, wer ich bin?“ – das Projekt der drei großen Religionen
Dieses Projekt der drei großen Religionen für friedliches Zusammenleben in Deutschland war ein gemeinsames Vorhaben der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), des Zentralrats der Juden in Deutschland, des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) und der Türkisch Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB).
Weiterlesen auf Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deuschland ACK
Mit vielen Arbeitshilfen
Bistum Trier
Musikalische Willkommens- und Integrationsprojekte Pfingsten 2016 - Pfingsten 2017
„Damit aus Fremden Freunde werden...“ , so heißt es in einem Lied des Trierer Eigenteils. Es handelt sich dabei nicht um rein tagesaktuelle Betriebsamkeit, es betrifft mit der Diakonia, dem Dienst am Menschen, eine der Grundvollzüge unseres Glaubens. Wir sind als Christen in dieser speziellen Situation gefragt und gefordert, unseren Beitrag zu leisten, dass die vielen Fremden, die zur Zeit in unser Land kommen, zu Freunden werden können.
Innerhalb der Zeit von Pfingsten 2016 - Pfingsten 2017 möchten wir alle musikalischen Gruppen unserer Kirchengemeinden im Bistum Trier auffordern, wenigstens einmal im Rahmen dieser Aktion für oder besser noch mit Flüchtlingen zu musizieren.
Kirchenmusik Bistum Trier
Das Lied „Damit aus Fremden Freunde werden...“
Noten als PDF
Audio auf Youtube-Audio
Damit aus Fremden Freunde werden
Gemeinsam werden sie sich für Flüchtlinge einsetzen. Menschen verschiedener Religionen wollen sich bei diesem Engagement begegnen und Berührungsängste abbauen. Am Dienstag ist das interreligiösen Förderprojekt gestartet.
Ein breites Bündnis von Christen, Juden und Muslimen in Deutschland hat ein gemeinsames Förderprojekt für Flüchtlingshilfe gestartet. Bewerben können sich interreligiöse Initiativen, bei denen ein Träger muslimisch sein soll, wie das Bündnis am Dienstagabend beim Auftakt in Berlin erklärte. Ihm gehören die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und der Zentralrat der Juden sowie der Zentralrat der Muslime, die Türkisch-Islamische Union, der Verband der Islamischen Kulturzentren und der Islamrat an.
Das Förderprojekt heißt: "Damit aus Fremden Freunde werden". Es findet im Rahmen einer bereits bestehenden Kooperation unter dem Titel "Weißt du, wer ich bin?" statt. Dabei unterstützten die Trägerorganisationen zwischen 2004 und 2011 mehr als 100 lokale Initiativen eines interreligiösen Dialogs. Das Bundesinnenministerium fördert die auf Flüchtlingshilfe ausgerichtete Neuauflage mit insgesamt einer halben Million Euro.
Weiterlesen auf Domradio.de vom 1.6.2016
„Weißt du, wer ich bin?“ – das Projekt der drei großen Religionen
Dieses Projekt der drei großen Religionen für friedliches Zusammenleben in Deutschland war ein gemeinsames Vorhaben der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), des Zentralrats der Juden in Deutschland, des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) und der Türkisch Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB).
Weiterlesen auf Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deuschland ACK
Mit vielen Arbeitshilfen
Bistum Trier
Musikalische Willkommens- und Integrationsprojekte Pfingsten 2016 - Pfingsten 2017
„Damit aus Fremden Freunde werden...“ , so heißt es in einem Lied des Trierer Eigenteils. Es handelt sich dabei nicht um rein tagesaktuelle Betriebsamkeit, es betrifft mit der Diakonia, dem Dienst am Menschen, eine der Grundvollzüge unseres Glaubens. Wir sind als Christen in dieser speziellen Situation gefragt und gefordert, unseren Beitrag zu leisten, dass die vielen Fremden, die zur Zeit in unser Land kommen, zu Freunden werden können.
Innerhalb der Zeit von Pfingsten 2016 - Pfingsten 2017 möchten wir alle musikalischen Gruppen unserer Kirchengemeinden im Bistum Trier auffordern, wenigstens einmal im Rahmen dieser Aktion für oder besser noch mit Flüchtlingen zu musizieren.
Kirchenmusik Bistum Trier
Das Lied „Damit aus Fremden Freunde werden...“
Noten als PDF
Audio auf Youtube-Audio
Mittwoch, 1. Juni 2016
Ein Stück neue Heimat
Der größte Wunsch einiger junger Asylwerber aus Oberschützen war es, ein größeres Stück Land zu bekommen, um Gemüse anbauen zu können. Sie hatten zwar schon im eigenen Garten Beete angelegt, aber das war ihnen zu wenig. „Wir wollen viele Tomaten, Gurken, Pfefferoni und auch Okra anbauen.“ Und nicht nur damit sie Gemüse essen können, nein, sie lieben auch die Beschäftigung auf dem Feld. Es erinnert viele von ihnen zu Hause und an Arbeiten, die sie auch in ihrer Heimat gerne erledigt haben.
Die evangelische Kirchengemeinde Oberschützen stellte eine Wiese zur Verfügung, vom Bauhof der Gemeinde wurden Schaufeln und Spaten geliefert, Dietmar Neubauer stellte eine Fräse zur Verfügung. Und schon waren nach kurzer Zeit gemeinsamer Arbeit Beete angelegt. Pflanzen und Samen wurden zum Teil vom Verein gekauft, aber auch Vereinsmitglieder brachten Übriggebliebenes vorbei – sehr zur Freude der Jungs, die dann fleißig pflanzten und gossen.
Und jetzt hoffen sie alle, dass das Gemüse gut gedeiht und dass sie bald ernten können. „Wenn das Gemüse reif ist, können wir es mit Menschen in Oberschützen teilen. Alle sind so nett zu uns, dann können wir endlich etwas zurückgeben!“
Ja, so sind sie – sozial und dankbar für alles, was in Österreich, und speziell in Oberschützen, für sie getan wird. Und dankbar für ein kleines Stück neue Heimat.
Die evangelische Kirchengemeinde Oberschützen stellte eine Wiese zur Verfügung, vom Bauhof der Gemeinde wurden Schaufeln und Spaten geliefert, Dietmar Neubauer stellte eine Fräse zur Verfügung. Und schon waren nach kurzer Zeit gemeinsamer Arbeit Beete angelegt. Pflanzen und Samen wurden zum Teil vom Verein gekauft, aber auch Vereinsmitglieder brachten Übriggebliebenes vorbei – sehr zur Freude der Jungs, die dann fleißig pflanzten und gossen.
Und jetzt hoffen sie alle, dass das Gemüse gut gedeiht und dass sie bald ernten können. „Wenn das Gemüse reif ist, können wir es mit Menschen in Oberschützen teilen. Alle sind so nett zu uns, dann können wir endlich etwas zurückgeben!“
Ja, so sind sie – sozial und dankbar für alles, was in Österreich, und speziell in Oberschützen, für sie getan wird. Und dankbar für ein kleines Stück neue Heimat.
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