Freitag, 5. März 2021

Spendenabsetzbarkeit möglich!

Liebe Mitglieder, liebe Freund*innen!

Ein neues Jahr, für das ich euch/Ihnen alles Gute wünsche, ist ins Land gezogen, und ich habe eine gute Nachricht (in diesen Zeiten lechzt man ja geradezu danach😊).

Wir haben für MIO die Spendenabsetzbarkeit erreicht – das ist zwar ein wenig mehr Aufwand für mich, aber es lohnt sich hoffentlich. Mitgliedsbeiträge sind steuerlich nicht absetzbar, aber darüber hinaus gehende Beträge – Spenden – schon.

Die Spenden werden am Ende eines jeden Jahres von uns dem Finanzamt gemeldet. Dazu brauche ich von allen, die das wollen, das Geburtsdatum bei dem gespendeten Betrag. (Bitte bei Verwendungszweck trennen: 25€ Mitgliedsbeitrag, darüber hinaus Spende.) Es versteht sich von selbst, dass alle Daten vertraulich behandelt und nicht weitergegeben werden.

Die Pläne für das neue Jahr sind aufgrund von Covid19 etwas ins Stocken geraten, aber wir haben spannende Projekte im Auge – Elektrotaxi, Unterstützung von Iqtidar Hussain, der an der FH Pinkafeld studiert, etc.

Wir hoffen sehr, dass ihr uns weiterhin unterstützt und dabei helft, neue Projekte zu realisieren.

Ganz liebe Grüße,

Ingrid 

 

Vereinskonto von "Miteinander in Oberschützen"
IBAN: AT57 3312 5000 0241 9596
BIC: RLBBAT2E067 (Raiffeisenbank Oberschützen)

Montag, 1. Februar 2021

Solidaritätskundgebung für die Flüchtlinge in Kara Tepe und in Bosnien




Samstag, den 30.01.2021, fand in Oberwart vor der Bezirkshauptmannschaft eine Solidaritätskundgebung mit den Flüchtlingen in Griechenland und Bosnien statt. Die Teilnehmer*innen trugen FFP2 Masken und hielten den Abstand von zwei Metern durchwegs ein. Einige hatten sich sogar vor der Veranstaltung testen lassen.
Es wurden die Menschenrechte verlesen und klar gemacht, dass die Bundesregierung gegen viele dieser Rechte verstößt, sie mit Füßen tritt. Tausende von Euro werden für leerstehende Asylwerberquartiere bezahlt - aber die Hunger und Durst leidenden, frierenden Menschen in den Lagern werden in ihrer Not allein gelassen.
Auch an den kommenden Samstagen, 10 - 11:30 Uhr werden wieder Solidaritätskundgebungen im Zentrum von Oberwart durchgeführt werden - weil es wichtig ist, dass wir nicht wegsehen, sondern handeln!

Montag, 25. Januar 2021

Demo für die Aufnahme von Flüchtlingen in Österreich





An die 100 BürgerInnen brachten am Samstag den 23.01.2021 ihre Ablehnung gegen die menschenverachtende Haltung der Bundesregierung gegenüber den Schutzsuchenden Flüchtlingen in Griechenland und Bosnien zum Ausdruck. Sie wollen sich nicht mehr schämen müssen für die hartherzige und widerwärtige Flüchtlingspolitik von Sebastian Kurz und Co.

Unter dem Motto “Flüchtlingslager evakuieren – Menschenleben retten”, “Wir haben genug Platz” etc. forderten Sie die sofortige Aufnahme von mehreren Tausend Flüchtlingen in Österreich.
Österreich als reiches Land hat genügend Ressourcen (freistehende Unterkünfte, Betreuungspersonal ... ), um den geflüchteten Menschen humanitäre Hilfe anbieten zu können. Andere EU-Staaten tun dies bereits.
Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Alte in ungeheizten Zelten im Schneematsch und Sturm ohne ausreichende Versorgung mit Nahrungsmitteln und Medikamenten dahinvegetieren zu lassen ist eine Schande!

Dagegen protestierte viele Menschen in Oberwart. Unterstützt wurden sie von zahlreichen Initiativen wie SOS-Mitmensch Burgenland, Miteinander In Oberschützen, Karawane der Menschlichkeit und anderen.

Damit sich die Regierenden ein Bild von der Brutalität ihrer Entscheidungen machen können, wurden Zelte aufgestellt, in denen Sebastian Kurz und Co. zum Probewohnen eingeladen wurden.
Zahlreiche Transparente und Plakate verwiesen auf christliche Werte, Menschenrechte und die Bereitschaft, selbst aktiv zu werden.
Die Zivilgesellschaft setzte damit ein klares Zeichen und plädierte für eine humanistische Flüchtlingspolitik.

Niemals Vergessen!
Sowohl die DemonstrantInnen als auch die immer noch schutzlosen Flüchtlinge werden niemals vergessen, dass trotz vielfältiger Möglichkeiten die Bundesregierung unter Sebastian Kurz die Menschen in großer Not eiskalt im Stich gelassen hat.
Wir fordern die sofortige Aufnahme von mindestens 3.000 Flüchtlingen!


SOS-Mitmensch Burgenland
Rainer Klien

PS: Es ist geplant jeden Samstag ab 10 Uhr in Oberwart den Protest weiter zu führen.

Montag, 21. Dezember 2020

Bleiberecht für Imad Sony gewährt

Am 17. Dezember 2020 wurde Imad Sony vom Bundesverwaltungsgericht das Bleiberecht (bzw. der Status des subsidiär Schutzberechtigten und die damit verbundene Aufenthaltsberechtigung) zugesprochen.

Voraussetzung für den positiven Ausgang des Berufungsverfahrens war u.a. der Nachweis über die erfolgreiche Integration. Wie berichtet gab es dazu eine Online-Petition, die mit 627 Unterschriften unterstützt wurde! Dazu kamen noch etliche persönliche Unterstützungsschreiben von Freunden und Bekannten Imads aus Aschau, Oberschützen und Umgebung. All diese zeigten seine soziale, kulturelle und kirchliche Integration und wurden vom Gericht ausdrücklich gewürdigt.

Wie erwähnt, zieht sich Imads Verfahren bereits seit fast fünf Jahren hin. Einige Freunde, insbesondere Erik Barnstedt, der auch die Petition erfolgreich betreut hat, haben Imad begleitet und unterstützt. Der aufwändige Rechtsweg durch mehrere Instanzen (incl. Verfassungs- und Verwaltungsgerichtshof) hat auch großen finanziellen Einsatz erfordert. Wer die Verfahrenskosten unterstützen will, kann das gerne tun:
 

Konto des Vereins MIO:
IBAN: AT57 3312 5000 0241 9596
Verwendungszweck: "Imad"

Imad darf jetzt endlich eine Arbeit aufnehmen und er wird bald in einer Wohnung der evang. Pfarrgemeinde A.B. Oberschützen wohnen.

Imad Sony und Erik Barnstedt (im Namen einer kleinen Runde von sehr aktiven UnterstützerInnen) danken allen, die sich für Imad eingesetzt haben. Wir werden in diesem Forum über die weitere Entwicklung berichten.

Dienstag, 8. Dezember 2020

Zum Tag der Menschenrechte 2020

10. Dezember – Tag der Menschenrechte:
Menschenverachtende Situation für Flüchtlinge

 
Der diesjährige Tag der Menschenrechte bietet keinen Grund zum Feiern. Vor allem für schutzsuchende Flüchtlinge ist die Situation schrecklich:
 
·        Elendsquartiere auf den griechischen Inseln und an den Grenzen zur EU sind ein Hohn auf die Menschlichkeit.
·        Illegale Push-Backs an den Grenzen verunmöglichen eine reguläre Einreise, um in der EU einen Antrag auf internationalen Schutz zu stellen.
·        FRONTEX – die Grenzschutzbehörde der EU – schützt Flüchtlinge nicht, sondern treibt sie zurück in die Arme der Staaten, wo sie verfolgt werden.
 
Das alles ist kein Zufall oder ein Versagen der Asylpolitik der Europäischen Union!
Das Gegenteil ist wahr. Diese Zustände sind gewollt und dienen zur Abschreckung der schutzsuchenden Menschen. Es ist die zentrale Strategie der europäischen Flüchtlingspolitik.
 
Es geht auch anders.
Der menschenverachtenden Politik der EU-Mitgliedsstaaten zum Trotz, haben sich im Zuge der Katastrophe in Moria und dem Nachfolgelager Kara Tepe sowie in anderen Flüchtlingslagern zahlreiche Nichtregierungsorganisationen und Städte bereit erklärt, Flüchtlinge von dort aufzunehmen – nicht nur Kinder!
Allein in Österreich hat eine Initiative von NGO´s  in Städten und Gemeinden Unterbringungsmöglichkeiten für über 3.000 Menschen gefunden, die sofort genutzt werden könnten. Das ist die Antwort der Zivilgesellschaft auf die Grausamkeiten der derzeitigen Flüchtlingspolitik.
SOS-Burgenland, Miteinander in Oberschützen und die Franziskusgemeinschaft in Pinkafeld unterstützten diese Aktion und tragen damit dazu bei, den Menschenrechten wieder zu Geltung zu verhelfen.
 
Wir hoffen dass die Bundesregierung Einsicht zeigt und endlich diese Aktion der Zivilbevölkerung  unterstützt. Wir wollen uns nicht mehr für die absolut falsche  und menschenverachtende Flüchtlingspolitik von Bundeskanzler Kurz & Co schämen müssen.
 
SOS-Mitmensch Burgenland / Rainer Klien
Miteinander in Oberschützen / Ingrid Taucher
Franziskusgemeinschaft Pinkafeld

 


Tag der Menschenrechte
Wien setzt Lichtimpulse zur Solidarität
Mit dem Projekt "Wiener Lichtblicke" soll der Internationale Tag der Menschenrechte auch in Zeiten des Coronavirus gewürdigt werden.
meinbezirkt.at, 4.12.2020

Dienstag, 17. November 2020

Online-Petition "Bleiberecht für Imad Sony"

Imad hatte als Repräsentant der aramäischen Christen von Karakosch im August 2014 an einem Treffen mit dem damaligen deutschen Außenminister Frank Walter Steinmeier teilgenommen, weshalb er und seine Familie von der IS stark verfolgt wurde und fliehen mussten.

Seit fast fünf Jahren lebte Imad Sony (55) aus dem Irak in einer Flüchtlingsunterkunft in Aschau im Burgenland - unserer Nachbarschaft. Vor zwei Wochen wurde er gegen seinen Willen von dort, wo er sich gut eingelebt hatte,  in ein Haus der Diakonie nach Großpetersdorf übersiedelt. Imad musst Covid-positiv getesteten Asylwerbern Platz machen. Das tat ihm sehr weh. Denn er hatte sich in Aschau sehr gut eingelebt, nahm am sozialen, kirchlichen und kulturellen Leben teil und half gerne und fleißig mit, wenn Hilfe gebraucht wurde.
Imad hat bisher noch kein Bleiberecht in Österreich erhalten, weil er die erforderlichen Nachweise betreffend seiner Verfolgung und Bedrohung im Irak nicht erbringen konnte. Mitte Dezember ist eine weitere Verhandlung angesetzt. Der Verein MIO und Freunde von Imad bitten um Unterstützung einer Online-Petition >>

Für eine Weiterleitung der Petition sind wir dankbar!

ONLINE-PETITION "Wir unterstützen das Bleiberecht für Imad SONY" >>