Montag, 31. Dezember 2018
68,5 Millionen derzeit auf der Flucht
Trauriger Rekord in 2018 - Noch nie waren so viele Menschen auf der Flucht
UNO-Flüchtlingshilfe zieht Bilanz
Es ist ein Jahr der erschütternden Superlative: in Bangladesch entstand das größte Flüchtlingslager der Welt, Venezuela erlebt die größte Fluchtbewegung in der modernen Geschichte Lateinamerikas und im Jemen hat sich nahezu unter Ausschluss der Weltöffentlichkeit die derzeit größte humanitäre Krise der Welt entwickelt. Weltweit sind mehr als 68,5 Millionen Menschen aktuell auf der Flucht, Tendenz steigend. Gleichzeitig entwickelt sich die öffentliche Diskussion über Flüchtlinge in Deutschland emotionaler und weniger faktenorientiert. Die UNO-Flüchtlingshilfe, der nationale Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, unterstützt daher nicht nur Flüchtlingsprojekte weltweit, sondern auch knapp 80 Projekte in Deutschland.
UNO-Flüchtlingshilfe, 30.12.2018
NGO schlägt Alarm
68,5 Millionen derzeit auf der Flucht
Nach einem „extremen Jahr“ 2018 gibt es nach Angaben der deutschen UNO-Flüchtlingshilfe weiter keine Entwarnung in der weltweiten Flüchtlingskrise. Wie die Partnerorganisation des UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR am Sonntag mitteilte, seien derzeit 68,5 Millionen und damit so viele Menschen wie noch nie auf der Flucht: „Tendenz steigend“.
ORF, 30.12.2018
UNO-Flüchtlingshilfe zieht traurige Bilanz
68,5 Millionen! Noch nie seien so viele Menschen auf der Flucht gewesen wie im Jahr 2018, berichtet die deutsche Hilfsorganisation. Und ein Rückgang der Zahlen ist nicht in Sicht.
Deutsche Welle, 30.12.2018
Freitag, 28. Dezember 2018
Lehrling droht Abschiebung in Tirol
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| Abraham Okojie droht die Abschiebung - trotz guter Integration |
Einem 20-jährigen Nigerianer, der im Innsbrucker Deck 47 eine Lehre zum Kellner macht, droht die Abschiebung. Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl wollte dort eigentlich seine Weihnachtsfeier begehen. Dann folgte plötzlich eine Absage - das hinterlässt einen bitteren Beigeschmack.
Tiroler Tageszeitung, 27.11.2018
Telfer wehren sich gegen Abschiebung: „Er hat in Heimat keine Zukunft“
Ein 20-jähriger Nigerianer muss in drei Wochen Österreich verlassen. In Telfs stemmt man sich gegen die Abschiebung des Lehrlings.
Tiroler Tageszeitung, 17.11.2018
Samstag, 22. Dezember 2018
Familie Sarwari droht Abschiebung nach Afghanistan
Gemeinde startet Petition gegen Abschiebung
Aufgrund der drohenden Abschiebung einer gut integrierten Asylwerberfamilie hat die Gemeinde Kaltenbach eine Onlinepetition gestartet. Die Petition wurde bereits 7.000 Mal unterschrieben. Dem Land seien die Hände gebunden, sagt Landesrätin Gabriele Fischer (Grüne).
Die Familie Sarwari ist vor einigen Jahren aus Afghanistan geflohen, die beiden kleinen Töchter gehen in Tirol zur Schule, Sohn Johannes wurde in Tirol geboren. Vater Safi Sarwari arbeitet 20 Stunden in der Woche für die Gemeinde Kaltenbach, so viel, wie ihm erlaubt ist.
ORF, 21.12.2018
Dienstag, 6. November 2018
Polizisten holten afghanischen Bäckerlehrling im Pinzgau ab
Ein Unternehmer aus Wald im Pinzgau versteht die plötzliche Abschiebung seines jungen Mitarbeiters nicht.
Für Bäckermeister Alfred Schroll und seine Mitarbeiter war es am Sonntag um sieben Uhr in der Früh ein Schock: "Polizisten haben unseren Hadi abgeholt. Sie haben ihn nach Salzburg und dann nach Wien gebracht. Von dort soll er nach Afghanistan abgeschoben werden", sagte der Bäckermeister. Der 21-jährige Hadi M. war seit eineinhalb Jahren Lehrling in der Pinzgauer Bäckerei. Er sei fleißig, freundlich und unauffällig gewesen und nun sei alles aus, beklagten die Mitarbeiter.
Salzburger Nachrichten, 5.11.2018
Für Bäckermeister Alfred Schroll und seine Mitarbeiter war es am Sonntag um sieben Uhr in der Früh ein Schock: "Polizisten haben unseren Hadi abgeholt. Sie haben ihn nach Salzburg und dann nach Wien gebracht. Von dort soll er nach Afghanistan abgeschoben werden", sagte der Bäckermeister. Der 21-jährige Hadi M. war seit eineinhalb Jahren Lehrling in der Pinzgauer Bäckerei. Er sei fleißig, freundlich und unauffällig gewesen und nun sei alles aus, beklagten die Mitarbeiter.
Salzburger Nachrichten, 5.11.2018
Mittwoch, 31. Oktober 2018
Protestkundgebung gegen Abschiebung in Vorarlberg
Protest gegen Abschiebung
Gegen die „Grausamkeiten des Asylsystems“ hat am Dienstag Nachmittag in Feldkirch eine Protestkundgebung stattgefunden. Auslöser für die Demo ist die geplante Abschiebung einer iranisch-armenischen Familie, die in Sulzberg lebt.
Die Abschiebung der Familie hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt. Mehr dazu in Abschiebung ruft politische Parteien auf den Plan.
Schon davor hatte die Abschiebung des Gastro-Lehrlings aus Lustenau für Schlagzeilen gesorgt. Mehr dazu in Abbas nach Pakistan abgeschoben.
Quelle: ORF, 30.10.2018
Abschiebung aus Vorarlberg:
Dreijähriger von Mutter getrennt
Bei der Abschiebung einer armenisch-iranischen Familie aus dem Bregenzerwald trennte die Behörde einen kleinen Buben von seiner schwangeren Mutter
Der Standard, 29. Oktober 2018
Abschiebung ruft politische Parteien auf den Plan
Die Abschiebung einer armenisch-iranischen Familie aus Sulzberg stößt in Vorarlberg auf Empörung. Die Grünen sprechen wörtlich von einer Schande für Österreich. Die Opposition fordert die Landes-ÖVP zum Handeln auf.
ORF, 29.12.2018
Sonntag, 30. September 2018
Demonstrationen wegen Abschiebung in Innsbruck
Demonstration für Bleiberecht in Innsbruck
Die Bekundungen für ein Bleiberecht der Familie Magomedov in Österreich dauern an. Nach einem Lichtermeer am Sonntag in Lienz demonstrierten am Donnerstag zahlreiche Menschen vor dem Innsbrucker Landesmuseum.
Auch Bischof Hermann Glettler und Soziallandesrätin Gabriele Fischer (die Grünen) waren bei der Demonstration und sprachen sich für ein Bleiberecht aus.
Der Vater der fünfköpfigen Familie aus Dagestan wurde jedoch trotz vorangegangener Proteste am Dienstag von Lienz nach Moskau abgeschoben. zahlreiche Menschen, auch aus Kirche und Politik, hatten sich für die Familie eingesetzt.
ORF, 28.9.2018
Nach Abschiebung: Lichtermeer in Innsbruck
In Innsbruck ist für Donnerstagabend ein Lichtermeer für die mittlerweile getrennte Flüchtlingsfamilie Magomedov geplant. Die Abschiebung des Vaters zurück in seine Heimat sorgt inzwischen österreichweit für Empörung.
Vor allem in den sozialen Medien sorgt der Fall Magomedov immer noch für Aufregung. Trotz zahlreicher Fürsprecher wurde der Familienvater am Dienstag abgeschoben - mehr dazu in Innenminsterium bestätigt Abschiebung. Dort wird auch zum heutigen Lichtermeer in Innsbruck aufgerufen. Um 19.00 Uhr soll es eine friedliche Versammlung beim Tiroler Landesmuseum geben. Wer das Lichtermeer organisiert ist nicht bekannt.
Vater offenbar bei Verwandten in Moskau
Vertreter der Kirche haben ihr Kommen zugesagt. Ob Bischof Hermann Glettler persönlich erscheinen wird, hängt noch vom gedrängten Terminkalender ab. Er hat sich wie berichtet in einem Schreiben an das Bundesamt für Fremden und Asylrecht für die Familie eingesetzt - mehr dazu in Bischof bittet um Bleiberecht für Familie.
Magomed Magomedov soll mittlerweile bei Verwandten in Moskau untergekommen sein. Die Frau mit den Kindern ist untergetaucht. Die zahlreichen Unterstützer hoffen aber für sie, ein humanitäres Bleiberecht erwirken zu können. Hoffnung keimt sogar auf, dass im Falle einer Gewährung, Magomed Magomedov in 18 Monaten eine Familienzusammenführung beantragen könnte.
ORF, 27.9.2018
Die Bekundungen für ein Bleiberecht der Familie Magomedov in Österreich dauern an. Nach einem Lichtermeer am Sonntag in Lienz demonstrierten am Donnerstag zahlreiche Menschen vor dem Innsbrucker Landesmuseum.
Auch Bischof Hermann Glettler und Soziallandesrätin Gabriele Fischer (die Grünen) waren bei der Demonstration und sprachen sich für ein Bleiberecht aus.
Der Vater der fünfköpfigen Familie aus Dagestan wurde jedoch trotz vorangegangener Proteste am Dienstag von Lienz nach Moskau abgeschoben. zahlreiche Menschen, auch aus Kirche und Politik, hatten sich für die Familie eingesetzt.
ORF, 28.9.2018
Nach Abschiebung: Lichtermeer in Innsbruck
In Innsbruck ist für Donnerstagabend ein Lichtermeer für die mittlerweile getrennte Flüchtlingsfamilie Magomedov geplant. Die Abschiebung des Vaters zurück in seine Heimat sorgt inzwischen österreichweit für Empörung.
Vor allem in den sozialen Medien sorgt der Fall Magomedov immer noch für Aufregung. Trotz zahlreicher Fürsprecher wurde der Familienvater am Dienstag abgeschoben - mehr dazu in Innenminsterium bestätigt Abschiebung. Dort wird auch zum heutigen Lichtermeer in Innsbruck aufgerufen. Um 19.00 Uhr soll es eine friedliche Versammlung beim Tiroler Landesmuseum geben. Wer das Lichtermeer organisiert ist nicht bekannt.
Vater offenbar bei Verwandten in Moskau
Vertreter der Kirche haben ihr Kommen zugesagt. Ob Bischof Hermann Glettler persönlich erscheinen wird, hängt noch vom gedrängten Terminkalender ab. Er hat sich wie berichtet in einem Schreiben an das Bundesamt für Fremden und Asylrecht für die Familie eingesetzt - mehr dazu in Bischof bittet um Bleiberecht für Familie.
Magomed Magomedov soll mittlerweile bei Verwandten in Moskau untergekommen sein. Die Frau mit den Kindern ist untergetaucht. Die zahlreichen Unterstützer hoffen aber für sie, ein humanitäres Bleiberecht erwirken zu können. Hoffnung keimt sogar auf, dass im Falle einer Gewährung, Magomed Magomedov in 18 Monaten eine Familienzusammenführung beantragen könnte.
ORF, 27.9.2018
Donnerstag, 5. Juli 2018
Salzburg: Vorzeigelehrling kämpft gegen seine Abschiebung
Ali Wajid gilt als Vorzeigebeispiel für Integration in Salzburg - der Pakistani hat Deutsch gelernt, macht eine Lehre und hat sozialen Anschluss gefunden. Trotzdem soll er weg.
Salzburger Nachrichten, 2.6.2018
Neuer Abschiebungsbescheid für Wajid Ali
Der pakistanische Lehrling Wajid Ali ist noch immer im Kirchenasyl in der Erzabtei St. Peter. Gegen einen Bescheid der Fremdenpolizei zur Abschiebung des Flüchtling hatte dessen Anwalt berufen. Doch bereits am Dienstag erreichte Ali der nächste Bescheid.
ORF, 10.7.2018
Mehr zum Thema - Aktualisierung:
Droht Abschiebung? Druck auf Lehrling Ali Wajid in Salzburg steigt (3.10.)
Frist verstrichen - aber Lehrling Ali Wajid bleibt vorerst im "Kirchenasyl" (9.7.)
Neue Frist für Lehrling Ali Wajid in Salzburger "Kirchenasyl"
Vorzeigelehrling: Erzdiözese gewährt Kirchenasyl in St. Peter
Von der Abschiebung bedroht: Welle der Solidarität für Ali Wajid
Salzburg: Vorzeigelehrling kämpft gegen seine Abschiebung
Parade-Lehrling soll Österreich verlassen
Einander gesucht und gefunden
Salzburger Nachrichten, 2.6.2018
Neuer Abschiebungsbescheid für Wajid Ali
Der pakistanische Lehrling Wajid Ali ist noch immer im Kirchenasyl in der Erzabtei St. Peter. Gegen einen Bescheid der Fremdenpolizei zur Abschiebung des Flüchtling hatte dessen Anwalt berufen. Doch bereits am Dienstag erreichte Ali der nächste Bescheid.
ORF, 10.7.2018
Mehr zum Thema - Aktualisierung:
Droht Abschiebung? Druck auf Lehrling Ali Wajid in Salzburg steigt (3.10.)
Frist verstrichen - aber Lehrling Ali Wajid bleibt vorerst im "Kirchenasyl" (9.7.)
Neue Frist für Lehrling Ali Wajid in Salzburger "Kirchenasyl"
Vorzeigelehrling: Erzdiözese gewährt Kirchenasyl in St. Peter
Von der Abschiebung bedroht: Welle der Solidarität für Ali Wajid
Salzburg: Vorzeigelehrling kämpft gegen seine Abschiebung
Parade-Lehrling soll Österreich verlassen
Einander gesucht und gefunden
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